Unsere Projekte

Die Initiative Jugendparlament setzt sich durch die Umsetzung einer Reihe von verschiedenen Projekten für die Stärkung der politischen Partizipation junger Menschen ein. Nachfolgend werden unsere drei großen Tätigkeitsfelder vorgestellt. 

Sektor 1: Interessenverband für Jugendparlamente

Arbeit als Interessenverband

Wir machen deutschlandweit überall dort, wo noch keine Jugendparlamente existieren, darauf aufmerksam, dass diese gegründet werden sollten, um die konstruktive politische Partizipation junger Menschen zu fördern. Dies tun wir, indem wir im Austausch mit Politik, Bildung und Schülerschaft diese Möglichkeit aufzeigen. Uns geht es nicht darum, eine spezifische politische Orientierung bzw. Partei zu fördern, sondern das Bekenntnis zur repräsentativen Demokratie als Ganzes zu stärken. 

Jugendparlament Stipendium

Durch unser Stipendienprogramm wollen wir es überparteilichen Gruppen junger Menschen ermöglichen, bei sich vor Ort ein Jugendparlament zu initiieren. Durch diese Förderung erhalten die Jugendlichen sowohl finanzielle als auch ideelle Unterstützung.

Weitere Informationen zur Ausschreibung des Stipendiums folgen demnächst.

Bundeskonferenz für Jugendvertretungen

Jugendvertretungen sind öffentliche Gremien, die demokratisch besetzt werden und auf kommunaler Ebene deutschlandweit zu finden sind. In einigen Bundesländern werden diese von sogenannten Dachverbänden, wie dem Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg e.V. vertreten. Wir arbeiten zusammen mit diesen Dachverbänden an dem Aufbau der Bundeskonferenz  der kommunalen Jugendvertretungen, um es den Dachverbänden zu ermöglichen, Themen und Probleme von bundesweiter Tragweite gemeinsam anzugehen und nach außen zu vertreten. Als Initiator dieses Projekts betrachten wir unsere Rolle als Förderer und Vermittler. Unser Ziel ist es, dass die Dachverbände ein stärkeres Gewicht im öffentlichen Diskurs erlangen, da diese bspw. im Vergleich zur Bundesschülerkonferenz unterrepräsentiert sind. 

Sektor 2: Europäische Jugendpartizipationskonferenz

Unterstützung von der Europäischen Union

Im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem Jugendrat Liechtenstein arbeiten wir an der Etablierung eines Konferenz-Formates, welches von der Europäischen Union im Rahmen des Programms "Erasmus+" gefördert wird.

Schaffung eines Forums des Austausches

Wir wollen mit dieser Konferenz ein Diskussionsforum schaffen, im Rahmen dessen unterschiedlichste Referenten über die politische Beteiligung von Jugendlichen diskutieren. Ferner soll das Forum als ein Ort dienen, an welchem sich junge Menschen aus ganz Europa vernetzen, um Ideen auszutauschen und Synergien zu entfalten.

Über das Logo neben diesem Text, gelangt man zur Internetseite der Konferenz.

Sektor 3: Politische Bildung – "AG Parlamentarismus"

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Politische Bildung

Die Schwierigkeit bzw. Herausforderung bei der Schaffung von Inhalten politischer Bildung ist, dass dem Begriff "Politik" immer ein starkes subjektives Element immanent ist. Insoweit müssen Inhalte, welche den Anspruch haben, als "politische Bildung" zu gelten, möglichst neutral sein und keine parteiliche Präferenz aufweisen. Unsere ausgeprägte Überparteilichkeit ermöglicht es uns, diese Hürde zu meistern.

"AG-Parlamentarismus"

Viele kennen die sogenannten "MUN-Konferenzen". Wir wollen dieses spielerische und somit vor allem für Jugendliche attraktive Konzept auf die kommunale Ebene übertragen, um ein Lehrmodul für simulierte Sitzungen von Stadträten zu entwickeln. Die Delegationen würden aus der Schülerschaft von freiwillig teilnehmenden Schulen stammen.

Weitere Informationen zur "AG Parlamentarismus" folgen demnächst.